BildSonnige Freiheit! Endlich darf ich raus! Nicht mehr nur Wohnung und Garten! Ich habe dieses „Impfdings“ bekommen und kann jetzt überall hingehen, wo die großen Hunde spielen und spazieren. Bei meinem ersten Schritt in eine größere Welt war fast Herrchens ganzes Rudel dabei – natürlich auch die Tante Kimba. Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst schnüffeln und hinlaufe sollte. So viele Gerüche und Geräusche! Sagenhaft! Also sprang ich wie ein Gummiball mal der Tante Kimba auf den Rücken (fand sie nicht gut), mal auf die Wiese und mal Herrchen quer vor die Füße (fand er nicht gut).

Er fluchte, weil er sich in dem Ding verhedderte, mit dem er mich festhält. Die Zweibeiner sagen „Leine“ dazu, glaube ich. Das war lustig! 🙂

Ich weiß nicht, wer bei diesem Ausflug aufgeregter war. Ich oder das Herrchen 😉

Beim zweiten Mal, am Nachmittag, war ich mit Herrchen allein draußen. Diesmal sind wir noch weiter gelaufen. Bis zu dem grünen Fleck gegenüber unserer Höhle. Er wird „Park“ genannt. Dort, auf einer großen Wiese, hat mir Herrchen dann die Leine abgemacht. Und da habe ich sie wirklich gespürt: die echte Freiheit!

Im Park gab es eine Mulde voller Matsch. Da bin ich rauf und runter gerannt. Das hat Spaß gemacht, kann ich Euch sagen!

Mein Herrchen habe ich, als ich so ganz frei war, übrigens nicht aus den Augen verloren. Ich weiß ja nun, wie nervös er draußen sein kann. Am Ende findet er den Weg nach Hause nicht mehr. Da ist es besser, wenn ich in seiner Nähe bleibe. Immer, wenn ich zu ihm lief, hat er mich gekrault und gelobt. Das war auch schön.

Ich habe unterwegs einige fremde Hunde und Menschen mit Rädern an den Füßen gesehen. Aber davon erzähle ich euch ein anderes Mal. Ich muss jetzt schlafen. Meine ersten Touren in der Wildnis haben mich müde gemacht. Gute Nacht!

Eure Gina